Willkommen auf der Homepage der Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt

Die Linksjugend ['solid] ist eine politische Jugendorganisation mit Parteinähe zu DIE LINKE. Bei uns engagieren sich zahlreiche junge Menschen, die Bock auf linke Politik haben und die Geschicke ihrer Lebenswelt in die eigene Hand nehmen wollen.

 
 
 
 
 
 
15. Januar 2018

Blau ist das neue Braun!

Aufruf zur Antifaschistischen Demonstration am 20. Januar 2018 in Magdeburg

Wir haben keinen Bock mehr auf das Versteckspiel im gesellschaftlichen Umgang mit neurechten Bewegungen. Wir sehen nicht ein, dass eine offen rassistische und völkische Partei immer mehr als legitime Akteurin in dieser Demokratie gilt. Wir wollen nicht zulassen, dass sich der gesellschaftliche Diskurs hin zu den menschenfeindlichen Ideologien von alten und neuen Nazis verschiebt. Diese Normalisierung von Neofaschismus kotzt uns an.

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Auf der letzten Landesmitgliederversammlung am 18. und 19. November in Halle (Saale) haben wir beschlossen, unseren Antrag "Es braucht linke Einwanderungspolitik" an den Landesparteitag von DIE LINKE. Sachsen-Anhalt vom Mai 2017 in geänderter Form im jahr 2018 neu zu stellen:

Aus dem Antrag A5 an die Landesmitgliederversammlung 2017: Die Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt bekräftigt den vom LSpR an den Landesparteitag in Halle gestellten Positionierungsantrag „Es braucht linke Einwanderungspolitik“ vom 20. Mai und wird ihn in wie folgt (leicht) veränderter Form erneut an den Landesparteitag stellen. Änderungsvorschläge, die sich aus der geplanten Debatte innerhalb der Partei ergeben, sollen auch nicht „einfach so“ in den neuen Antrag und gegebenenfalls in einen Beschluss fließen, sondern sollen auch auf dem Landesparteitag diskutiert und explizit durch die Basis angenommen oder eben auch abgelehnt werden können.

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Einladung zur 13. Landesmitgliederversammlung

Liebe Genossin, lieber Genosse,

liebe Freundin, lieber Freund,

hiermit laden wir dich recht herzlich zur diesjährigen Landesmitgliederversammlung des Jugendverbandes Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt ein. Die LMV findet statt

am 18. und 19. November 2017 jeweils ab 11:00

in Halle (Saale). Den Ort gibt's nach der Anmeldung.

Die Landesmitgliederversammlung (LMV) ist das höchste Gremium der Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt. Sie legt programmatische Eckpunkte des Landesverbandes fest, wählt die Gremien und Delegierten des Landesverbandes und bringt künftige Projekte auf den Weg. Sie entscheidet außerdem über die Satzung des Landesverbandes; und noch viele andere Sachen. In diesem Jahr soll es, neben den wichtigen Wahlgängen und den „normalen“ Anträgen, die ein jede*r stellen kann, vor allem um drei Schwerpunkte gehen, die wir mit euch zum Teil in Workshop-Formaten diskutieren und bearbeiten wollen:

1. Bundestagswahlen – Auswertung, Ergebnisse, Analysen und Konsequenzen, die sich daraus für die politische Linke und unseren Verband ergeben

2. Verbandsentwicklung – wie weiter?

3. Landesjugendtreffen 2018

...weiterlesen | Anmeldung | Antragsheft I

Landesjugendtreffen BUT IN SPACE (because everything is better in space, especially communism)! Wie jedes Jahr veranstaltet die Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt ein famoses politisches Camp mit einer guten Mischung aus praktischen und theoretischen Veranstaltungen, Bildung, Party und Unterhaltung. Ihr seid in Betten untergebracht, dürft aber auch gerne zelten. Das diesjährige Landesjugendtreffen findet statt vom 11. bis zum 13. August 2017 im KJH "Harz-Park" in Günthersberge im Harz

Zum Programm | Zur Anmeldung

Folgenden (äußerst tollen) Redebeitrag hielt unser jugendpolitischer Sprecher im Landesvorstand Michael Waßmann zur Einbringung unseres gleichnamigen Antrages beim letzten Parteitag von DIE LINKE. Sachsen-Anhalt in Halle (Saale). Deswegen veröffentlichen wir ihn hier mal.

Liebe Genoss*innen,

Der Antrag der Linksjugend ist zu umfangreich, als dass ich euch jetzt jeden einzelnen Aspekt referieren und begründen könnte. Aber was ich in der Zeit, die ich habe, versuchen werde, ist euch zu begründen, warum dieser Antrag uns so wichtig ist und warum wir glauben, dass er heute beschlossen werden sollte. Der Grund steht in der Überschrift: Es braucht linke Einwanderungspolitik!

Es braucht linke Einwanderungspolitik, weil dem Konsens, der die Debatte über Flucht und Migration aktuell dominiert, etwas entgegengesetzt werden muss.

In dieser Debatte wird über Geflüchtete und Einwanderer geredet, wie über Nutzvieh, das eben seine Verwertbarkeit als Humankapital unter Beweis stellen muss, um hier auch nur existieren zu dürfen. Wie über Schafe, von denen so und so viele auf die Weide gelassen werden und den Rest überlässt diese Gesellschaft dem Schlachter, bspw. dem islamischen Staat. Das nennt sich dann Obergrenze oder die "Begrenzung des Zuzugs von Geflüchteten". Oder diese Gesellschaft redet über sie wie über Zirkustiere, die Tricks zu lernen haben, die wir "Leitkultur" nennen. Pfötchen geben, wie es der Bundesinnenminister mit der CDU/CSU fordert, als würde das irgendein Problem lösen. ...weiterlesen

Bildungs-Wochenende "Kenne deine Rechten"

09. - 10. Juni 2017 in der ZORA in Halberstadt

In den letzten Jahren beobachteten wir einen starken Rechtsruck der Gesellschaft. Unzählige rassistische Angriffe auf die Leben von Menschen, welche vermeintlich als „nicht Deutsch“ identifiziert wurden oder Anschläge auf ihre Unterkünfte waren die Folge. Ihre politische Entsprechung fand dieser Rechtsruck in der AfD, den GIDA-Demonstrationen und der Identitären-Bewegung. Sie behängen das Brandenburger-Tor mit Transparenten, führen Aktionen an Universitäten durch, erklären mit einem Glasschädel den weiblichen Intellekt, brechen ein Tabu nach dem Anderen und treiben die etablierte Politik vor sich her. Die Akteure der neuen Rechten sind vielfältig, jedoch einen sie ideologische Gemeinsamkeiten. Unser Ziel ist es das ideologische Rüstzeug zu untersuchen und die Frage zu klären, woher ihr ungemeines Potential kommt. Welche Akteure der neuen Rechten gibt es im Harz, wer sind sie und was machen sie?

Im Sinne von "Know your enemy" sagen wir: "Kenne deine Rechten!"

Zum Programm und zur Anmeldung

Es gibt Neues - oder auch nicht - zum Thema "Ehe für Alle": Martin Schulz​ rollt (angeblich) wie ein spD-Zug durch das Land, doch leider ist das wie so oft nur heißes Wahlkampf-Getöse. Noch vor wenigen Wochen verkündete der neue "Messiahs" oder auch "Gottkanzler" in spe, er würde die Ehe-Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare zum Wahlkampfthema machen wollen [1]. Wow. Das klang erstmal gut. Am Montag setzte er in einem Interview nach [2]. Auf die Frage, ob er sich für dieses Thema einsetzen würde antwortete er kurz und knapp: "Eindeutig ja!". Auch das klang erstmal ganz schick eigentlich.

Die SPD-Realität sieht aber leider ganz anders aus. Wie der LINKE-Bundestagsabgeordnete Harald Petzold​ berichtete [3], wurde der Themenpunkt "Öffnung der Ehe" in der heutigen Sitzung des Bundestags-Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz vertagt, auf Antrag der SPD-Fraktion und zum fucking 24. Mal!

Die SPD regierte in 15 der zurückliegenden 19 Jahre (mit). Eine "Ehe für Alle" gibt es aber immer noch nicht. Es reicht langsam. Nun kann man Martin Schulz zu Gute halten, dass er gar nicht im Bundestag sitzt, aber als designierter Kanzler-Kandidat und Parteivorsitzender hat er nicht gerade wenig Einfluss auf den Kurs und die Arbeit auch der Bundestagsfraktion. | weiterlesen