Stadtjugendtag 04. Februar

in Vorbereitung auf die Anti-Nazi-Proteste in Dresden! 

Treffpunkt ist 11 Uhr in der Goldenen Rose in der Rannische Straße 19 in Halle

  • Vortrag zur NSU und Naziterror in Deutschland 11 Uhr
  • Aktionstraining für BlockiererInnen 12:30 Uhr
  • Stadtführung durch das "rote Halle" 15 Uhr - die Vorführung des Filmes "Eine andere Welt ist möglich"  

18 Uhr!!Es wird kostenloses Essen und Trinken geben, deshalb bitten wir, dass sich alle Interessierten bei uns per Mail melden, damit wir wissen, wieviele wir einplanen können!!

 
 
 
 
 
 

Die Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt ist eine politische Jugendorganisation mit Parteinähe zu DIE LINKE. Darüber hinaus engagieren sich in der Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt auch zahlreiche linksorientierte junge Menschen, die nicht der Partei DIE LINKE angehören.


3. Februar 2012
Inserat

Wir wollen V-Leute werden!

Liebes Landesamt für Verfassungsschutz,

schon lange haben wir überlegt, wie wir euch helfen können, denn ihr habt es nun mal wirklich schwer. Erst wird euch die Mitverantwortung für so ein paar läppische Morde in die Schuhe geschoben und nun werdet ihr auch noch kritisiert, weil ihr offensichtliche Verfassungsfeinde – die böse linksextreme LINKE eben – “beobachtet“.

Die Vorwürfe sind dabei vollkommen überzogen und auch blödsinnig. Ihr habt schon immer gewusst, wo der Feind steht. Links und Rechts und Religion (die mit den langen Bärten, nicht die mit dem Kardinalsroben). Dass seit Jahrzehnten eine jede wissenschaftliche Studie belegt, dass Antisemitismus, Rassismus, Homophobie, usw. aus der Mitte der Gesellschaft kommen – geschenkt! Die sind doch eh politisch indoktriniert und fehlgeleitet.
Nein, wir können euer Elend wirklich nicht mehr länger mitansehen. Und dann kam uns die Idee!

Wir wollen V-Leute werden!

Denn wenn wir für Euch arbeiten, habt ihr es viel leichter, mit uns Katz und Maus zu spielen. Morgens trinken wir V-Kaffee und Abends eine V-Plus Bier. In der Zeit dazwischen verstecken wir uns vor Euch, lassen Euch falsche Informationen für teures Geld zukommen und am Ende des langen Tages gehen wir glücklich nach Hause im Wissen Deutschland wieder ein Stück sicherer gemacht zu haben.

So richtig festangestellt bei euch arbeiten wollen wir eigentlich nicht – ihr habt ja auch schon sieben Leute dafür und deren Arbeitsplätze müssen sicher bleiben. Aber damit die auch was zu beobachten haben, nehmen wir gerne ein paar hunderttausend Euro Honorar. Wir meinen, wenn selbst die Nazis es schaffen mit eurer Kohle einen Thüringer Heimatschutz und eine Terrorzelle aufzubauen - hey, da fällt uns was Besseres mit ein! Wir versprechen euch – mit dem gleichen Geld schaffen wir viel Heftigeres: Wir kämpfen gegen Antisemitismus und Rassismus, gegen Homophobie und Sexismus, für eine freiere, demokratischere und gerechtere Gesellschaft. Und dann habt ihr doch wieder mal was zu beobachten – gut was? ;)[weiterlesen]

Freiheit des World Wide Web in Gefahr ? oder WTF ist eigentlich ACTA?

(tk) Nachdem wir euch schon letzte Woche über die freiheitsbeschneidenden Tendenzen US-amerikanischer Gesetze informiert haben, ist die Welle nun tatsächlich auch in Deutschland angekommen.

Das Zauberwort ist ACTA.

ACTA steht für Anti-Counterfeiting Trade Agreement. Es soll weltweit gelten, und verfolgt die gleichen Ziele wie SOPA und PIPA. Die teilnehmenden Nationen bzw. Staatenbünde geben an, damit den Kampf gegen Produktpiraterie verbessern zu wollen. Das angeblich wachsende Problem der Fälschungen und der Piraterie soll mit dem Abkommen besser bekämpft werden können. Die geheimen Verhandlungen laufen seit 2008 und sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Parteien sind die Schweiz, die USA, die EU, Kanada, Japan, Korea, Singapur, Australien, Neuseeland, Mexiko, Jordanien, Marokko und die Vereinigten Arabischen Emirate.

(Quelle: http://www.stopp-acta.info/deutsch/index.html)

Dennoch ist das ganze Prozedere um dieses „Anti-Piraterie-Abkommen“ höchst umstritten. Sämtliche Verhandlungsrunden fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit und Mitgliedern der europäischen Parlamente statt; Vertretern der IPR (Intellectual Property Rights), also Industrie- und Konzernlobbyisten unter der Weisung bezahlter Berater, wurden die Vertragsinhalte jedoch vorgelegt. Dieses Vorgehen ist nicht mit demokratischen Standards vereinbar und führt zur Korruption der globalen Gesellschaft.

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Bildquelle: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Warum Wahlversprechen offensichtlich kein Verfallsdatum haben

Rückkehr zum Ganztagsanspruch auf Kita-Betreuung für alle Kinder nun doch nicht 2013


(et) Wie in den vergangenen Tagen der Mitteldeutschen Zeitung zu entnehmen war, ist DAS sozialpolitische Vorzeigeprojekt  der SPD gescheitert, denn wie Sozialminister Norbert Bischoff (SPD) dem Mitteldeutschen Rundfunkt gegenüber äußerte, sei die Rückkehr zum ganztägigen Betreuungsanspruch für alle Kinder – unabhängig davon, ob kein, ein oder beide Elternteil(e) berufstätig sind – finanziell nicht zu realisieren. Ein herber Schlag für das Image der SPD, viel härter aber für die Kinder und ihre Erziehungsberechtigten.


Momentan haben Kinder, deren Eltern beide erwerbstätig sind ein Anrecht auf 10 Stunden Betreuung in einer Kindertagesstätte; im Unterschied dazu besteht für Kinder von Arbeitslosen nur ein Anrecht auf fünf Stunden. Welche Auswirkungen diese Unterscheidung auf Sozialkompetenzen und die kognitive sowie emotionale Entwicklung der Kinder haben kann, liegt auf der Hand. Ganz zu schweigen davon, dass eine solch frühe Manifestierung und Reproduktion sozialer Ungleichheiten aufgrund der ungerechten Verteilung von Bildungschancen die soziale Schere bereits vor dem Übergang in die Schule beunruhigend weit auseinanderklaffen lässt!


Für dieses herbe Abweichen vom im Wahlkampf versprochenen Kurs wurde die SPD auch scharf von Wulff Gallert (DIE LINKE) und Claudia Dalbert (Die Grünen) kritisiert, da die von Bischoff vorgeschlagene gestufte Einführung bei der letzten Haushaltsdebatte nicht angesprochen wurde. [weiterlesen]

27. Januar 2012
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Bildquelle: Andreas Zöllick / pixelio.de